Rassismus & Yoga

Heute Morgen musste ich kurz nach dem Aufstehen an das Video denken. Das Video, in dem gezeigt wurde, wie George Floyd ermordet wurde. Von einer Person, die die Menschen und das Leben beschützen sollte. In diesem Artikel widme ich mich dem Thema Rassismus und was die Antworten aus Sicht von Yoga sind. Dabei werde ich teils sehr persönlich und zeige dir, was das Ganze mit Selbstliebe zu tun hat.

Schreckliche Bilder
Ich krieg die Bilder nicht ganz aus dem Kopf. Ich habe das Video gesehen. Komplett.

Manchmal frage ich mich, warum ich das getan habe. Warum habe ich es mir angeschaut? Unter Tränen, ständig in der Hoffnung, dass der Polizist doch noch von Georges Hals aufsteht. Dass irgendwer doch noch irgendetwas tun kann.

Wie muss es den Menschen ergangen sein und auch jetzt ergehen, die daneben standen und den Polizisten nicht bewegen konnten, von ihm zu lassen?

Warum hat er das getan? Warum hat er nicht irgendwann von George abgelassen, obwohl er sich doch schon längst nicht mehr bewegte, sich nicht mehr wehrte?

Die Pose, die der Polizist einnahm, erinnert mich an die schrecklichen Bilder von Großwildjägern: Sie kommen meist aus den USA, doch nicht nur daher. Laut Pro Wildlife stehen die Großwildjäger aus den USA an erster Stelle, gefolgt von Spanien und danach Deutschland!

Sie reisen in Ländern wie Zimbabwe, in denen es für große Summen legal ist, Löwen, Giraffen oder Elefanten zu erlegen, sich mit ihnen zu fotografieren und Körperteile als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Je größer, desto besser. Unter ihnen sehr prominente Menschen wie Mitglieder der Trump-Familie oder der letzte spanische König Juan Carlos.

Was haben sie gemeinsam? Das hier sind keine randomisierten Studienergebnisse, sondern meine persönlichen Beobachtungen bzw. Meinungen, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit:

Meiner Meinung nach hat das mit Macht zu tun. Sich über ein anderes Wesen zu stellen, es zu unterdrücken, die Macht Gott zu spielen. Über Leben oder Tod zu entscheiden. Sich gegen ein so mächtiges, kräftiges, gefährliches Tier zu stellen und dennoch als Sieger herauszugehen.

Machtgeilheit gepaart mit Grausamkeit

Machtgeilheit

Hinter dieser Machtgeilheit steht für mich einerseits Grausamkeit und ein kleines, graues Herz. Andererseits sehr viel Verunsicherung und ein Mini-Selbstbewusstsein bzw. Mini-Selbstwertgefühl. Das werde ich dir gleich näher erläutern.

Über das Erlegen eines mächtigen Tieres, mit dem Gewehr in der Hand kommt plötzlich (oder endlich) ein Gefühl von Macht, von Größe und Unbesiegbarkeit auf. Wie erbärmlich.

Genauso interpretiere ich das Verhalten des Polizisten. Ich habe keine Ahnung, was George Flloyd getan hat, damit er überhaupt die Aufmerksamkeit der Polizisten auf sich zog und auf dem Boden landete. Oder ob er überhaupt etwas getan hat. Denn leider wird dies immer wieder berichtet: Völlig ohne Grund werden in den USA immer wieder schwarze Bürger von weißen Polizisten gefilzt, es wird gesucht und festgenommen, Gewalt angewendet. Ohne, dass es einen ersichtlichen Grund dafür gibt.

Es scheint, dass der Polizist seine Macht demonstrieren wollte, dass er sich übermächtig gegenüber dem Gefangenen empfand. Dass er so in dieser Machtgeilheit selbst gefangen war, dass er nicht hörte, dass George immer leiser wurde, sagte, er kann nicht atmen, um Hilfe bat. Dass er sich immer weniger bewegte, nach seiner Mama fragte.

Immer wieder, unaufhörlich sagten Zeugen und Passanten, dass er sich nicht bewegt, forderten die beiden Polizisten lautstark auf, sie sollen Georges Puls messen. Der Polizist stand noch immer nicht von Georges Hals auf, nachdem der Notarzt kam und keinen Puls messen konnte. George war tot!

Unglaublich. Unbeschreiblich. Unfassbar. Unerträglich. Das war Mord. Mit Zuschauern. Mit Aufzeichnung. So kalt. So herzlos. So unsinnig.

Die Menschen wehren sich und schreien schmerzlich nach Gerechtigkeit

Demonstrationen

Weltweit starteten daraufhin Proteste und Demonstrationen. Sie trugen Masken und Schilder mit dem Zitat von George, was er immer wieder sagte: „I can’t breath!“ Dieses Zitat wurde zu einem Synonym einer ganzen Bewegung.

Denn die Bilder machten wirklich nicht nur sprachlos und unglaublich traurig, sondern das Herz wurde so schwer, dass das Atmen schwer wurde.

Der langsame, schleichende aber aktiv herbeigeführte Tod macht die Menschen nicht nur wütend. Die meisten schwarzen Familien leben täglich in dieser Angst. Immer wieder verloren Schwarze ihr Leben durch Polizeigewalt.

Nun versammeln sich die Menschen, sie zeigen laut ein Stopp-Schild. Sie wehren sich gegen diese Gewalt, gegen den Rassismus. Und sie fordern: Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Schutz statt Gewalt durch Polizei. Aber auch Ausbildung. Denn in Vereinigten Staaten werden die Polizisten scheinbar schlecht ausgebildet, dafür werden sie eher ausgerüstet – gefährliche Kombination.

Sie bauen öffentlichen Druck auf, aus denen bereits neue Alternativen entstanden sind und den derzeit berühmtesten und mächtigsten Rassisten des Planeten bewegt hat, in alternative Programme Gelder zu investieren.

Auch in Deutschland gibt es ein Rassismus- und ein Polizeigewalt-Problem. Wenn die Statistiken sehr viel geringere Zahlen aufweisen, als in den USA – dennoch darf es nicht unter den Teppich gekehrt, verharmlost oder unterschätzt werden. Jedes einzelne Opfer ist eins zuviel. Ich bin dankbar, dass auch bei uns diese wichtigen Themen nun ins kollektive Bewusstsein rutschen und auch bei uns viele protestieren. Dass die Menschen sich warnen und laut sind und es sich nicht auf sich beruhen lassen.

„I can’t breath!“ – ein Zitat, das weltweit tief berührt und bewegt.

Ich hoffe nur, dass sein Tod nicht völlig sinnlos war und daraus noch mehr Änderung in den USA und der Welt entsteht.

Die sozialen Medien haben sich meist eher aus dem Thema herausgehalten. Angeblich wegen dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Oder weil es zu viel und zu schnell ist, dass sie nicht hinterherkommen. Ich glaube auch noch an weitere Gründe… Bürgerrechtsgruppen forderten, was nun endlich tatsächlich geschieht:

Große Firmen haben eine Macht auf die Sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter. Sie bezahlen Millionen für Werbung.

Diese Macht nutzen sie derzeit. Firmen wie North Face, Patagonia, Unilever (Ben & Jerry’s war eine der ersten), Honda, Verizon und Coca Cola stoppen ihre Werbekampagnen mit sofortiger Wirkung, teils für einen Monat, teils bis Ende des Jahres. Die Aktien von Facebook & Co. fallen.

Ich finde: Ein gutes Zeichen! Und – oh Wunder – Zuckerberg gelobt Besserung. Aha, kaum drohen Millionen Einnahmeverlust, kann man doch Änderungen herbeiführen.

Auch ich selbst habe Rassismus erlebt

Eigene Erfahrungen

Auch meine Familie und ich mussten einiges an rassistischen Angriffen erleben. Gott sei Dank noch nicht von der Polizei. Aber dennoch von Menschen, die an bestimmten Hebeln saßen und es genossen, dass sie endlich mal Macht hatten. Ekelhaft!

Große und kleine Dinge.

Manchmal Sprüche wie: „Geh zurück, wo du herkommst!“ Bereits als Kind hat mich das sehr getroffen und verletzt. Auch wenn ich den Sinn nicht verstand. Denn ich bin im Ruhrgebiet geboren und groß geworden. Meine Freunde, meine Sprache, meine Erinnerung, meine Sozialisation, meine Denke – das ist deutsch. Also war die Frage: Wo komme ich denn dann her? Aber die Art, wie sie es sagten, machte deutlich, welche Richtung es war. Dieser Hass in der Stimme, das angewiderte und gleichzeitig wütende Gesicht.

Sehr häufig gibt es einen Unterschied, wer fragt. Als schwatter Kopp hast du es sehr oft von vornherein schwerer. Du musst dich mehr anstrengen, Fehler wiegen auch schwerer, du bemühst dich, den Klischees entgegenzutreten und zu beweisen, dass sie falsch sind. Anstrengend. Kräftezehrend. Eigentlich völlig unnötig.

Meine weißen Freunde oder auch mein weißer Mann haben anfangs vorsichtig gefragt, ob das wirklich so ist oder ob ich vielleicht falsch interpretiere oder zu sensibel bin. Doch wenn sie mit mir unterwegs waren, haben sie sehr schnell selbst erlebt, was sie sich mit ihrem großen Herzen vorher nicht vorstellen konnten. Das war meine Realität, mein Alltag.

Manchmal ist es ein abwertender Blick, manchmal die Formulierung, manchmal der Ton, manchmal die Kombination.

Weil ich so unglaublich böse aussehe, werde ich auch an vielen Flughäfen rausgeholt, für den Sprengstofftest. Das geschieht manuell durch die Wärter oder auch weil der Zufallsgenerator bei mir als einzigen schwatten Kopp weit und breit zufälligerweise ausschlägt. Daran habe ich mich gewöhnt. Ich bleibe dennoch freundlich. Nein, das ist falsch formuliert: Ich bleibe ganz bewusst freundlich, ich sende ihnen bewusst Liebe, in dieser Situation. Das bringt uns beide in Frieden.  Ich rege mich nicht auf, ich bleibe bei mir, in Liebe.

Auch meiner Familie wurde bereits mit Mord und mit Entführung gedroht. Schriftlich. Mündlich. Persönlich. Das kann man kaum fassen. Das macht Angst und traurig. Dieses Thema möchte ich hier nicht weiter ausführen.

Es steckt nicht immer Hass dahinter

Dennoch: Nicht alles bedeutet Hass. Manchmal ist es schlichtweg Unwissenheit oder ungeschickte Neugier. Oder Dummheit. Aber den Unterschied erkenne ich in der Stimme, in den Augen und in der Energie, die zwischen uns steht.
Wenn mir beispielsweise so manch einer große Bewunderung entgegen bringt, wie schnell ich doch deutsch gelernt habe, wie perfekt meine Aussprache ist, im Glauben, mein Mann hätte mich aus dem Urlaub mitgebracht.

So manch einer übernimmt einfach pauschal die Sprüche, Vorwürfe und Vorurteile von anderen, ohne sie zu hinterfragen, ohne sie zu reflektieren. Wieder andere, weil sie selbst negative Erlebnisse mit Ausländern in ihrem eigenen Land ertragen mussten.

10 Kilometer – das kann eine Menge bedeuten, wenn es darum geht, wie du als Ausländer/in behandelt wirst. Sowohl von den Menschen als auch von den Menschen in den Behörden.
Ich meine damit, dass insbesondere Universitätsstädte wie Bochum oder Düsseldorf in meiner Erfahrung einfacher, netter, menschlicher umgehen. Durch die Universitäten kommen die Menschen viel mehr in den Kontakt mit anderen Kulturkreisen. Mit Menschen, die studieren wollen und viel dafür tun. Sie haben einen anderen Bildungshintergrund und sind auch selbst eventuell offener und anpassungsfähiger. Die Gründe sind vielschichtig und das würde hier den Rahmen sprengen. Aber vielleicht ein anderes Mal.

Rassismus ist nicht immer weiß, aber immer unsinnig

Weißer Rassismus

Rassismus – meist (aber nicht immer) wird eher von Weißen betrieben. Gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, nicht nur Schwarze, sondern auch Asiaten oder Latinos, etc.

Dabei ist es doch wirklich, total unsinnig, wenn wir uns mal die Geschichte der Menschheit anschauen:
Der weiße Mann war es, der

  • in die Welt zog und andere Völker knechtete
  • indogene Völker versklavte, verschleppte, vergewaltigte, ausrottete
  • ihre Häuser, ihre Kultur, ihre Geschichte verbrannte
  • ihre Götter vertrieb, um ihnen ihren eigenen barmherzigen Gott aus dem Christentum aufzuzwängen
  • der die Menschen und die Natur auslaugt(e) und zerstört(e) – meist aus reiner Profitgier
  • der großflächig unterdrückt und Gewalt ausgeübt hat
  • der Weltkriege angezettelt hat
  • der Atombomben zündete

Ich will nicht sagen, dass alle anderen Völker nie schlechtes getan haben, dass sie nie gemordert oder versklavt haben. Oder dass ausschließlich Weiße rassistisch sind: Inder und Bangladeshis ertragen noch immer und seit jeher in den arabischen und afrikanischen Ländern unglaubliche rassistische Grausamkeiten, ohne (direkte) Beteiligung von Weißen.

Jedoch verstehst du vielleicht, was ich dir sagen möchte:

Wenn die Weltbevölkerung Vorurteile oder Pauschalisierungen durchführt, aufgrund von Erfahrungen, aus Angst oder aus einem Schutzbedürfnis heraus, dann sollte sie sich vor den Weißen in Acht nehmen. Nicht umgekehrt.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Dafür plädiere ich nicht. Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt, egal von wem oder warum.

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, wie unlogisch der von Weißen betriebene Rassismus ist. Wie man’s dreht und wendet – er macht keinen Sinn, keinen guten zumindest.

Mit Selbstliebe gegen Rassismus!

Selbstwert

Wie versprochen komme ich nun auf das Thema Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstliebe.

Menschen mit niedrigem Selbstbewusstsein reagieren entsprechend ihres Charakters und ihrer Erfahrungen sehr unterschiedlich. Viele ziehen sich zurück, isolieren sich, werden vielleicht sogar depressiv.

Andere tendieren in Richtung Aggressivität, suchen ständig Baustellen, Fehler und Schuld bei anderen. Das ist herrlich einfach und lenkt herrlich von den eigenen Unzulänglichkeiten ab.

Nicht jeder Millionär ist selbstbewusst und nicht jeder arme Schlucker hat automatisch ein niedriges Selbstwertgefühl. Es ist nicht eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Liebe. Der Liebe von außen und von Selbstliebe.

Wenn das gelebt und erlebt wird, hat man es überhaupt nicht nötig, sich selbst als besser, stärker oder sonst was zu fühlen. Man muss sich weder messen noch vergleichen. Man muss im Außen nicht kompensieren.
Man muss andere nicht klein machen, verletzen oder ermorden. Sondern man kann sich daran erfreuen und mitwachsen, wenn man andere fördert, sie stärker macht, sie zum Wachsen bringt. Das darf ich ständig erleben, denn ich fördere ständig jemanden in meinem Umfeld.

In meinem Ebook, das ich demnächst veröffentlichen werde, werde ich zu Selbstliebe näher eingehen. Wenn du den Start nicht verpassen möchtest, trag dich gern in meine SunShyn News ein!

Was hat Rassismus mit Yoga zu tun?

Was hat das nun mit Yoga zu tun?

Ich werde nie müde zu betonen, dass Yoga so viel mehr ist als die Asanas, die Körperübungen im Yoga.

Im Westen verkümmert Yoga, die Jahrtausende alte ganzheitliche Philosophie, zum Sport-Programm und wurde mit dem Schlankheits-Wahnsinn verknüpft und zu einem weltweiten Milliarden-Business aufgebläht.

Das ist nicht Yoga!

Yoga ist still, aber tiefgründig. Scheinbar kleine Übung wirken sehr tief. Wird der Geist, das Bewusstsein und der Atem nicht involviert, ist es den Namen Yoga nicht wert.

Neben den Asanas (Körperübungen), Pranayama (unter anderem Atemübungen), Meditationen (Dhyana), Reinigungsbehandlungen (Kriya) und weiteren ist die Philosophie, die Theorie sehr wichtig. Ich habe in einem anderen Artikel bereits die Kosas beschrieben. In diesem Sinne ist es eben wichtig, dass wir auch den Geist und den Intellekt einbeziehen.

Wenn du mir folgst, dann weißt du, dass ich den Weg des Patanjali gehe. Der achtgliedrige Pfad.

Für das heutige Thema möchte ich zwei Bereiche ansprechen: Satya und Ahimsa. Ich werde sie zu einem späteren Zeitpunkt tiefer beleuchten.

Yama, das sind im achtgliedrigen Pfad nach Patanjali die Gebote im Umgang mit Anderen, die Ethik.

Es geht darum, sich selbst zu zügeln, zu kontrollieren, Klarheit in seinem Geist zu erlangen. Yoga bedeutet auch Selbstkontrolle. Yama ist ein Weg dahin.

Als erstes im Yama wird Ahimsa genannt, als zweites Satya.

Wenn du nichts verpassen möchtest, dann werde doch Teil der Sun-Shyn-Community und trage dich in meine SunShyn-News ein!

Ahimsa

Ahimsa bedeutet ohne Gewalt oder auch Gewaltlosigkeit.

Der berühmteste Vertreter war zweifelsohne die große Seele Mahatma Gandhi. Er war Yogi, er lebte und predigte den Ahimsa- Weg. Ohne Einsatz von Gewalt führte er Indien 1947 aus der Hand der britischen Kolonialherren, die ca. 200 Jahre lang das Land würgte, ausbeutete und unterdrückte.

Gewaltlosigkeit bedeutet nicht nur, niemanden zu verprügeln oder zu foltern. Ebenso ist hier die Gewalt gemeint, die die Zunge, also die Worte anrichten können. Denn das kennst du aus eigener Erfahrung: Worte können tiefere Wunden hinterlassen als ein Schwert und sie können ebenso töten.

Jedoch beginnt es weit früher: Gewalt in den Gedanken. Dort entspringt die negative Energie, die zu Worten und zu Taten führen, die das Schicksal bestimmen werden.

Ahimsa kennt keine Feindschaft, keine Rache und keinen Egoismus. Mit Ahimsa quält man andere nicht, sondern dient ihnen, von Herzen heraus.

Ahimsa deuten viele Yogis auch im Sinne von Tierwohl und begründen damit, dass sie Vegetarier oder Veganer sind.

Auch betrifft die Gewaltlosigkeit die Selbstzerstörung, die Millionen von Menschen täglich voller Hingabe praktizieren.

Satya

Satya bedeutet Wahrhaftigkeit.

Also ganz einfach: Die Wahrheit zu sprechen, sie vollständig zu sprechen. Wahrhaftig und echt sein in einer sehr künstlichen Welt ist nicht immer einfach, dennoch wichtig. Das schließt ein, dass wir unser Wort halten und nicht lügen – weder in Gedanken noch in Worten, noch in Taten. Vorzugeben, jemand anderes zu sein, als man ist, schwächt den Geist.

Atmung

Mit deiner Atmung kannst du weit aus mehr erreichen, als nur einen Gasaustausch für deine biologischen Prozesse. Du kannst Ängste und Schmerzen freiatmen. Du kannst dich beruhigen, dich stärken, dich beschützen. Dazu gehe ich in einem weiteren Artikel ausführlicher ein!

Wie du siehst bietet dir Yoga mehr als deinen Bauch flach zu halten.

Lass dich ein und lern dich tiefer kennen. Entdecke, wie du deinen Geist und dich in der Gesamtheit stärkst, wie du liebevoll zu dir selbst sein kannst und auch mit anderen.

Wie du Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen durch Yoga stärkst. Wenn du Fragen hast, meld dich gern bei mir!

Mit Yoga wirst du selbst wachsen, du wirst Liebe in die Welt hinaussenden und dazu beitragen, die Gewalt in der Welt sanft zu entkräften. Jeder einzelne von uns kann mithelfen, etwas zu bewegen.

Hilf auch du, die Welt zu verbessern!

Shyney up your life!

#BlackLivesMatter
#GeorgeFloyd
#JederEinzelneKannBewegen
#LiebeDichSelbst
#SeiWahrhaftig

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