Namasté und schön, dass du wieder dabei bist!

In dem letzten Artikel habe ich dir schon angekündigt, dass ich zur Inspicon gehen werde, dort meinen 40. Geburtstag verbringe und dass ich dir in diesem Artikel von beidem berichten werde. Und das Versprechen möchte ich natürlich halten. Selbstverständlich erzähle ich dir dabei, wie ich ayurvedisch und yogisch auf mich aufgepasst habe und nicht in die Stressfalle gerutscht bin.

Inspicon – Was ist das?

Ja, ich war letztes Wochenende in Bonn auf der Inspicon. Die Inspicon ist DAS Event für Online-Unternehmer/innen.

Und – ich war total aufgeregt. Ich bin zwar in meinem Leben schon zu sehr vielen Events gefahren, habe an unzähligen Netzwerktreffen teilgenommen oder war auf den verschiedensten Kongressen dabei.

Das Besondere dieses Mal: Es war mein erstes Treffen als Online-Unternehmerin. Wooohooo!

Jaja, das musste ich mir erst mal auf der Zunge zergehen lassen!

Dazu kam: Auf einem „normalen“ Kongress weiß ich außer Programm, Veranstalter und Thema eigentlich fast nichts. Bei der Inspicon war es anders. Denn erstens ‚kannte‘ ich einige Teilnehmer/innen bereits durch Facebook, teils waren wir ‚befreundet‘. Es gab eine Gruppe online, in der wir uns bereits kennenlernen und austauschen konnten.

So. Nun wusste ich also bereits vor Anreise so ungefähr, wer da so alles auftauchen würde. Aber so wirklich kennen – da gab es nur eine einzige Person, die ich seit ca. 10 Jahren tatsächlich kenne. Nicht nur online.

Wie ich meine Aufregung gespürt habe

Im Vorfeld der Inspicon hatte ich das, was die meisten Menschen wohl als „Stress“ bezeichnen: Tausend Baustellen erwarteten, dass ich den Spaten in die Hand nehme. Termindruck. Die Zeit drängt.

Gott sei dank habe ich den besten Ehemann auf Erden. Er hat mich unterstützt, wo es nur ging und hat mir weitestgehend den Rücken freigehalten.

So bin ich die letzten Wochen nur gerannt, um alle Termine einhalten zu können. Außerdem wollte ich mein erstes Online- Angebot stehen haben, nebst Landingpage (Werbe- bzw. Verkaufsseite), die mir den letzten Nerv gekostet hat. Und wie es immer so ist: Alles dauert viel länger, als geplant und die Zeit rennt schneller, als man will.

Ich habe gefühlt von morgens bis nachts am PC gehockt, das mag ich eigentlich nicht gerne.

Damit ich in dem Ganzen nicht in Stress verfalle, musste ich mich sehr bewusst und achtsam selbst beobachten. Das war nicht schön:

  • Verspannungen in Bereich von Rücken, Nacken, Schulter
  • Augen müde
  • Finger müde
  • Immer wieder krumme Körperhaltung vor dem PC
  • Immer wieder Beine übereinander gekreuzt

Wie ich im Stress stressfrei wurde

Egal wie viel Stress um mich herum ist – die Kunst ist, den Stress nicht zu viel in sich aufzusaugen, auf sich selbst zu achten, gegenzuhalten. Dadurch war es zwar eine stressige Zeit, aber ich war nicht gestresst.

Mit Yoga

Denn zunächst habe ich mich sehr genau beobachtet. Immer wieder. So habe ich zum Beispiel schnell bemerkt, wenn meine Körperhaltung schlecht war und habe bewusst korrigiert. Oder ich habe meine Verspannungen bemerkt und habe immer wieder meinen Körper mobilisiert. Zwischen durch bin ich aufgestanden, habe bewusst ein paar Bewegungen gemacht, die Hände und Augen entlastet.

Und was sehr wichtig war: frei und leicht geatmet. Kennst du das von dir? Wenn wir Angst haben oder wenn wir angespannt sind, neigen wir dazu, den Atem anzuhalten oder sehr flach zu atmen. Das ist eigentlich unlogisch. Denn es tut uns nicht gut und entzieht uns Kraft. Vor lauter Stress bemerken wir dann gar nicht, dass wir uns selbst den Atem rauben und verstehen nicht, warum wir so aus der Puste sind.

In meinen Kursen und Coachings gehe ich gezielt darauf ein und mache einige Atemübungen, die man eben selbst am Schreibtisch unter Zeitdruck sozusagen mal eben dazwischen schieben kann.

Wenn ich kaum Zeit habe, so wie es jetzt vor der Inspicon war, dann setze ich meine Atemtechniken gezielt überall da ein, wo es geht. Manchmal an einer roten Ampel. Manchmal auf Toilette oder unter der Dusche. Egal wo, ich wende Yoga für mich an und baue mir damit überall kleine Inseln, auf denen ich zwischendurch mal durchatmen und Kraft tanken kann.

Mit Ayurveda

Um Kraft zu tanken ist es wichtig, den Darm nicht unnötig zu belasten und für einen guten Schlaf zu sorgen. So habe ich mit der Auswahl meiner Speisen, aber auch mit der Menge meiner Mahlzeiten darauf Einfluß genommen. Auch habe ich darauf geachtet, keine Zwischenmahlzeiten einzunehmen und zwischen Abendessen und Schlafengehen ausreichend Zeit zu lassen.

Ich habe meinen Geist spät abends oder teils nachts nicht mehr mit Schreckensbildern, Nachrichten, Kriegsdokumentationen oder Action-Baller-Filmen belastet. Und mein Abendgebet im Bett ausgiebiger ausfallen lassen als sonst. Das sind nur einige Beispiele, mit denen ich einen großen Einfluss auf mein Stresspegel gelegt habe, ohne besonders viel Zeit und Energie investieren zu müssen.

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Tag 1 der Inspicon

Oh, Mann, war ich aufgeregt! Wie würden die anderen Teilnehmer/innen wohl sein? Würde ich sie erkennen oder waren die Profilfotos mit Photoshop 20 Jahre jünger gepimpt? Oder vielleicht Nerds, die im Internet kommunizieren können und im echten Leben nebeneinander nur wahlweise auf den Boden oder auf’s Smartphone starren und sobald sie angesprochen werden den Schock des Lebens bekommen?

Nein, ich habe nicht wirklich mit sowas gerechnet, aber andererseits – weiß man’s?

Jedenfalls habe ich mich trotz Aufregung wirklich sehr, sehr gefreut und war froh, dass mich Marit (eine der Veranstalterinnen) dazu überredet hat, trotz Geburtstag zu kommen.

Wie immer habe ich das Gelände zuerst mit dem rechten Fuß, ganz bewußt, betreten und mich zunächst spirituell mit dem Ort verbunden. Dazu habe ich meine Augen geschlossen, bin in mich gekehrt und habe ein paar Atemzüge lang einfach nur gespürt, wer ich bin. Wo ich bin und mich in mir geerdet. Dann erst bin ich weitergelaufen.

Angekommen, habe ich mich draußen registriert und bevor ich das Gebäude betreten konnte, flog mir ein: „Hey! Du bist Shyney – ich höre deinen Podcast!“ entgegen. Irritation wich großer Freude.

Wie toll, jippi. War das schön! Nach kurzer Begrüßung bin ich dann mal rein. Die dritte Person ging an mir vorbei und sagte nur kurz: „Shyney up your life!“ Wow! Wie cool war das denn? Meine Slogans kommen an und entwickeln ihr Eigenleben. Das war ein wundervoller Start!

Nach und nach habe ich die meisten begrüßen dürfen und es war einfach toll. Hatte ich anfangs noch Bedenken, mit wildfremden Menschen meinen Geburtstag am nächsten Tag zu feiern, so war es in den ersten Minuten verflogen. Es hat sich angefühlt wie ein Klassentreffen, als würden wir uns alle schon ewig kennen. Da war kein Eis, das man hätte schmelzen müssen.

Cool war natürlich auch, dass ich meinen Podcast-Helden Gordon Schönwälder live erleben konnte. Auch meinen Technik-Mentor Frank Katzer habe ich knuddeln können. Das war für mich etwas Besonderes, denn durch ihn und seine Gruppe habe ich meine Technik-Angst abgelegt und habe damit ein neues Leben begonnen!

Wie habe ich ayurvedisch und yogisch während des Kongresses auf mich geachtet?

Es war natürlich auch anstrengend: Ich hatte wenig geschlafen, die Anreise, die Aufregung im Vorfeld, und dann kam ein Wechsel auf, der mich auch schlauchte:

Einerseits wurde mein Vatha weiter und weiter erhöht. Denn zum Beispiel gab es eine Menge Input. Vormittags gab es Vorträge, am Nachmittag Open Sessions. Dazwischen gab es Pausen, in denen wir uns permanent ausgetauscht haben, genetzwerkt haben oder uns selbst gepitcht haben. Dazu die Geräuschkulisse und für’s Auge war es auch wuselig, mit 140 schnatternden, hin- und herlaufenden sehr, sehr lieben Menschen.

Ich wußte, dass ich mein Vatha nicht zu viel in die Höhe treiben sollte. Denn die Konsequenzen hätten Schlafstörungen oder Kopfschmerzen sein können. Also hielt ich dagegen. In dem ich viel heißes Wasser trank und in der Mittagspause eine warme Suppe gegessen habe.

Andererseits wurde mein Kapha auf eine lethargische Weise erhöht, denn die Kombination aus Müdigkeit, viel sitzen und zuhören und teilweise weniger Sauerstoff im großen Raum – das macht müde und träge. Nicht fit und konzentriert.

So habe ich in den Pausen Yoga gemacht. Wobei das wohl kaum einer bemerkt haben wird. Denn ich habe mich nicht umgezogen, habe keine Matte ausgerollt und keine ausladenden Übungen gemacht. Sondern ich habe kleine Bewegungen eingebaut und natürlich bewusst geatmet. Nur ich, nur mit mir. Mitten im Trubel.

Und um nicht zu gemütlich zu werden, habe ich mittags vor der Suppe etwas vom Salat gegessen.

Mein Pitta war eh aktiv, denn ich war mit soviel Liebe und Wärme beschenkt, das brauchte ich nicht ausgleichen.

Wie gehst du eigentlich mit dir selbst um, wenn du auf Kongressen oder Events bist?
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Tag 2 Der Inspicon

Am zweiten Tag wurde ich von den ersten Menschen sehr liebevoll begrüßt. Denn Mark Zuckerberg hatte wohl bereits verraten, dass ich meinen 40. Geburtstag hatte.

Dann kam ich auf die Bühne, die ganze Inspi-Family hat mir ein Geburtstagsständchen gesungen und ich habe einen ganz tollen selbstgemachten Kuchen bekommen. Ich war total gerührt. Denn es hat sich wirklich angefühlt wie in einer Familie. Gut, dass keiner gesehen hat, wie rot ich war!

Nachdem ich mich davon erholt habe, habe ich eine Übung mit der ganzen Truppe machen dürfen und habe sie mit dem Ende der Übung überrascht. Es hat ihnen viel Spaß gemacht und mir erst recht! Das war ein total tolles Gefühl! Keiner hat gemerkt, wie aufgeregt ich war und dass meine Hände gezittert haben. Aber sie haben mitgemacht – es war einfach fantastisch!

Der erste Vortragsredner hat sich sehr gefreut und wir haben darüber nachgedacht, ob „Anheizer“ nicht ein neues Geschäftsmodell für mich sein könnte.

Ich habe soviel positive Energie auf der Inspicon erleben dürfen, so viele tolle Menschen kennen gelernt, super schöne, emotionale, motivierende und inspirierende Gespräche geführt. Auch habe ich erste Kooperationen mitnehmen können und mein Herz ist gewachsen.

Aber auch mein Selbstbewusstsein ist gewachsen. Denn ich habe in diesen zwei Tagen so unglaublich viele Komplimente bekommen. Zu mir, zu meiner Ausstrahlung, dass mein Lachen ansteckend sei und ich Charisma hätte. Manche hatten mich als stille Leser vorher in Gruppen beobachtet und mir nun gesagt, wie viel meine Posts bei ihnen bewegt haben oder ihnen geholfen haben. So einige kannten meinen Blog und meinen Podcast.

Besonderen dank an Wiebke. Sie hat nicht nur den Kuchen gebacken, sondern ihn über einen sehr weiten Weg im Zug für mich transportiert und natürlich an das Veranstalterinnen-Team Marit Alke und Katrin Linzbach für dieses Event. Für mich war es rundum ein gelungenes, erfülltes, reiches und erfolgreiches Event!

Nach der Inspicon

Nach der Inspicon habe ich natürlich mit family & friends gefeiert und das war wirklich sehr schön.

Danach musste ich mich erst mal von allem etwas erholen. Ich habe zwar eine To Do-Liste für die nächsten Tage gemacht. Aber als ich sah, dass das zwei DIN A 4 Seiten wurden, habe ich mich selbst gefragt, ob ich denn eigentlich bekloppt sei. Die Antwort war nein und so habe ich alles zur Seite gelegt und habe mich nur ausgeruht. Ich habe mit unserer Katze gekuschelt und mich noch mal schlafen gelegt. Das musste einfach sein und hat mir geholfen wieder Kraft zu tanken. Ich habe alles Revue passieren lassen, bin einfach meinen Gedanken nachgegangen, geatmet, meditiert. Die Zeit mit meinem Mann und unserer Tochter knuddelnd verbracht und mich einfach nur gefreut.

Die ganzen Komplimente -schau ich mir nächste Woche nochmal an. Das kann man ja nicht alles auf einmal verkraften! Aber dennoch kann ich mir selbst anerkennen, was ich alles geschafft habe. Vor, während und nach der Inspicon.

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Ausblick

Wie mein weiser Mann zu sagen pflegt: „Frauen ab 40 sind besonders interessant. Denn sie wissen genau, was sie wollen!“ Recht hat er!

Die Inspicon und das drumherum hat mich durch und durch erfüllt, glücklich gemacht, inspiriert, mich wachsen lassen. Dort meinen 40. Geburtstag zu feiern war der Auftakt zu MEHR!

Das war die kleine Einleitung, der Auftakt. Denn mit 40 werde ich nicht leiser, sondern weiser. Jetzt wird richtig Ramba-Zamba gemacht, denn jetzt beginnt der spannende Teil meines Lebens! Aber ruhige Töne wirst du genauso von mir zu hören bekommen, nur vielleicht intensiver als vorher!

Ich stecke voller Ideen und daran lasse ich dich nach und nach teilhaben!

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Also: Viel Spaß beim auf-dich-Acht-geben und mit mir laut und fröhlich sein!

Lachende Grüße & Keep Shyneying!