Heute melde ich mich aus der Sommerpause zurück, berichte dir über 2 kostenlose Online-Kongresse, die vielleicht für dich interessant sind und muss dich um Entschuldigung bitten. Denn leider musst du auf die nächste richtige Episode bis Oktober warten – ich sage dir natürlich, warum! Keep Shyneying!

Einen Scheiss muss ich…! – mit diesem Titel beteilige ich mich an der Blog-Parade von Elke Schwan-Köhr.
Mein altes Ich musste ständig irgendwas. Doch die Erwartungen der anderen zu erfüllen und mich dabei zu verbiegen, das funktionierte nicht.
Mein heutiges Ich weiß zu unterscheiden und zu entscheiden, was mir gut tut und was nicht. Ich muss nicht alles mitmachen!
Geht es dir auch so?

Ob du es glaubst oder nicht: Mein letzter Urlaub ist ca. 10 Jahre her!
Wie ich auch ohne Urlaub entspanne? Indem ich mir „Alltagsinseln“ baue.
Erfahre mehr und probier die ersten 7 Übungen mal selbst aus! Keep Shyneying!

Kennst du das? Der Urlaub rückt endlich in greifbare Nähe. Doch warum kann Urlaub auch ganz schön stressig sein und wie kann man das vermeiden?Mach es dir nicht unnötig schwer!
Erfahre, warum ich Urlaub nicht als ultimativen Entspannungs-Faktor sehe und was ich dir stattdessen empfehle. Keep Shyneying!

Ich habe an einem Round-Up Post zum Thema Entspannung teilgenommen. Das nehme ich zum Anlass, dir Entspannung ein wenig näher zu bringen! Und falls du Round-Up Posts noch nicht kennst, erzähle ich dir, was es damit auf sich hat und warum ich teilgenommen habe. Keep Shyneying!

Heute möchte ich dir mal zeigen, wie ich ein Webinar für Solopreneurinnen geplant und durchgeführt habe. Da waren so einige Dinge nicht nach Plan. Aber Ayurveda und Yoga haben mir geholfen, das alles zu meistern. Und damit möchte ich auch dir Mut machen, deins einfach mal zu machen! Keep Shyneying!

Wie angekündigt berichte ich über die Inspicon und natürlich zeige ich dir, wie ich ayurvedisch und yogisch für mich gesorgt habe, um in all dem Stress eben stressfrei zu werden. Keep Shyneying!

Heute gibt es einen Rückblick auf Ostern. Ich möchte dich zum Pausieren bewegen und natürlich bewusst zu atmen. Und außerdem erzähle ich dir von meinem Highlight des ersten Halbjahres 2019 und woran ich gerade so arbeite! Du kannst gespannt sein! Keep Shyneying!

Von EU-Richtlinien und Uploadfiltern

In dem heutigen Artikel nehme ich eine persönliche Stellung zu einem aktuellen und zugegebenermaßen politischen Thema. Aber einem Thema, das mir nicht nur sehr wichtig ist, sondern mich und mein Business direkt betrifft. Zum Beispiel könnten die Interaktionen zwischen dir und mir, die ich bereits begonnen habe und vieles, das ich derzeit plane, davon beeinflusst werden. Ich möchte aber nicht nur dazu Stellung nehmen, sondern dir meine Antworten dazu aufzeigen. Ayurveda und Yoga werden meinen Weg erklären.

Das Thema

Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Thema geplant und eigentlich halte ich mich eher zurück, in meinem Blog oder meinem Podcast politisch zu werden.Aber heute kann ich nicht anders! Dieses Thema ist zwar politisch, aber dennoch ist es ein ganz gutes Beispiel aus unserem digitalen Alltagsleben. Ich habe dir ja gesagt, dass ich dir zeige, wie man das jahrtausende alte Wissen aus Ayurveda und Yoga in unseren modernen und hektischen Alltag integrieren kann.

Zunächst beschreibe ich das Problem. Nachdem ich dir verschiedene Perspektiven und Reaktionen vieler Menschen beschreibe, gehe ich darauf ein, was meine Reaktion war.

Du kannst erkennen, wie ich diesem Problem ayurvedisch und yogisch begegne.

Das soll dir einerseits zeigen, dass Ayurveda und Yoga nicht staubtrockene Theorie sind, sondern dass man Ayurveda und Yoga auf alles anwenden kann, was uns begegnet.

Ich möchte dir damit den Weg und den Zugang ebnen, Ayurveda und Yoga kennenzulernen und zu verstehen, dass Ayurveda mehr ist als Ernährung und Stirnölguss und dass Yoga mehr ist als sexy Turnübungen oder esoterisch mit Räucherstäbchen zu wackeln.

 

#artikel13/17 #artikel11 #uploadfilter

Tja – nun ist es leider soweit. Das EU-Parlament hat mit Mehrheit dafür gestimmt und zwar ohne Streichungen einzelner Artikel. Ich bin nicht nur inhaltlich tief enttäuscht, sondern auch über den Umgang einiger Politiker und Sprecher. Es geht schon lange nicht mehr nur um Urheberrecht, denn dieses Recht zu stärken, da sind sich die meisten wohl einig. Eher geht es um kaum vorhandene Kommunikation, wenig Transparenz. Spätestens, als Widerstand aus er Bevölkerung aufkam, hätten sie einfach das Gespräch suchen und Erklärungen abgeben sollen.

Stattdessen wurde den Kritikern mit Diffamierungen und Beleidigungen begegnet. Menschen wurden als „Mob“ und als „Bots“ abgestempelt. Demonstranten wurde unterstellt, sie seien gekauft worden und es ginge ihnen nicht um Demokratie.

Diese trumpschen Stilmittel der Rhetorik finde ich sehr verwerflich und geben ein Armutszeugnis von den Menschen, die eigentlich das Volk vertreten, über Hintergrundwissen verfügen und dem Volk komplexe Sachverhalte erklären sollten.

 

Schlimmer geht’s immer

Wenn man denkt, schlimmer geht’s nimmer – kommt es dann doch noch schlimmer.

So wurde zunächst die Richtlinie verabschiedet, inklusive der Artikel 11, 13 bzw. neu dann 17. Aber um das noch zu toppen wurde kurz nach der Abstimmung bekannt, dass einige Politiker angeblich versehentlich zugestimmt haben, aber eigentlich gegen Uploadfilter waren. Hätten sie also korrekt abgestimmt, wäre die Richtlinie nicht durchgekommen. WHAT???

Wie kann man in solch einer hitzigen und medial präsenten Abstimmung versehentlich abstimmen? Nun, ich denke, dass das nur „Politik“ ist. Das sind irgendwelche Fäden, die gezogen worden sind, dass den Medien etwas zugeworfen wurde. So haben die Politiker vielleicht zum Ende etwas versöhnlicher werden wollen. Nach dem Motto ‚ahhh, schade. Es hätte fast geklappt. Aber nun haben wir die Richtlinie. Trotzdem gut, dass ihr alle aktiv geworden seid und demonstriert habt‘.

Diese Interpretation ist die netteste, die mir einfällt. Alles andere würde eher Wut und noch Schlimmeres auslösen. Beispielsweise könnte ich auch von einer unglaublichen Dummheit dieser Politiker ausgehen. Oder dass es gelogen war. So oder so steigern sie ihre Glaubwürdigkeit nicht, sondern stärken die Populisten und Nationalisten, die die EU an sich abschaffen wollen. Denn man könnte den Eindruck bekommen, dass die Politik eher mit den Lobbyisten klüngeln. Dass die „Stimme des kleinen Mannes“ nichts wert ist.

Die Menschen, die an die europäische Gemeinschaft und an Demokratie glauben, vielleicht auch am 25. Mai wählen wollten- diese Menschen so dermaßen vor den Kopf zu stoßen, halte ich ehrlich gesagt für nicht vertretbar, nicht nachvollziehbar. Das ist einfach unfassbar! Von Wahl zu Wahl gehen scheinbar immer weniger Menschen zur Wahl. Wie viele Millionen Euro werden kurz vor den Wahlen ausgegeben, um die Menschen doch noch zu mobilisieren, sie doch noch davon zu überzeugen, eben wählen zu gehen. Doch mit solch Vorgehensweisen brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die Menschen zu Hause bleiben oder ihre Stimme den „falschen“ Parteien geben, allein aus Protest oder die „etablierten Parteien“ abzustrafen.

Ich sage nicht, dass das die richtige Reaktion ist. Nur wäre es eben auch nicht überraschend. Nun wurde die Richtline also durchgewunken und die Unsicherheit in der Bevölkerung ist groß.

 

Reaktionen

Viele Menschen haben Angst davor, dass die neue Richtline das Ende des Internets ist, zumindest das Ende der Online-Welt so wie wir sie alle kennen.

Zwar muss sie noch in nationales Recht gewandelt werden, jedoch kommt man an der Sache an sich nicht mehr dran vorbei.

Während sich ein Axel Voss selbst feiert, beteuern Juristen mit fragenden Gesichtern, dass die Richtlinie juristisch umstritten ist und die Konsequenzen nicht absehbar sind. Wütende IT-Spezialisten fühlen sich weder gehört noch verstanden, sie versuchen unentwegt der Politik zu erklären, dass die Technik heute noch nicht soweit ist, die Ideen der Artikel effizient umzusetzen.

Man steht fassungslos daneben, wenn diejenigen, die entscheiden, sich scheinbar nicht etwas Wissen zu der umfassenden und weitreichenden Thematik angeeignet haben. Wenn sie sich anscheinend nicht kritisch und vielleicht auch nicht weiter damit beschäftigt haben, als an der Fassade zu kratzen.

Dieses mehrdimensionale Problem löst also verschiede Reaktionen in den Menschen aus. Vieles rutscht dabei ins Negative. Um dem etwas entgegenzusetzen, zeige ich dir, wie ich damit umgehe.

Meine Antwort:

Don‘t panic – just breath!

Ich bin nicht dafür, unnötig Panik zu verbreiten.
Niemand weiß, wie genau das Gesetz in den nächsten zwei Jahren nun national umgesetzt wird. Niemand schließt sowohl die Befürworter als auch die Gegner ein, sowohl die Politiker als auch das Volk.

Nach dem ersten Schock schlägt bei vielen Menschen die Stimmung um. So manch einer plant, aus Protest die Politiker bei der EU-Wahl abzustrafen. Das halte ich auch nicht für klug, denn wenn wir Wähler aufhören, uns durch unsere Stimme Gehör zu verschaffen und mit zu gestalten, dann kann es meiner Meinung nach nur schlimmer werden und außerdem darf man sich dann nicht mehr beschweren!

Andere verfallen in Schockstarre und wollen erst dann wieder aufwachen, wenn bekannt wird, wie die Richtlinie in nationales Gesetz umgewandelt wird und was das dann tatsächlich für den Einzelnen bedeutet.

Manche sind sehr wütend, fühlen sich machtlos, hilflos, unverstanden.

Aber von dem Ende des Internets zu sprechen halte ich für übertrieben.

Nun möchte ich dir zeigen, wie ich mit der Thematik umgehe:

  1. Wissen aneignen
  2. Den Kopf nicht in den Sand stecken
  3. In mich hinein fühlen
  4. Meinen inneren Stressoren Adieu sagen
  5. Mich antagonistisch zurück zu mir holen
  6. Ayurveda
  7. Yoga

   1. Wissen aneignen

Um reflektiert mit dem Thema umgehen zu können, muss ich mir Wissen aneignen. Hierzu benötige ich Informationen. Diese Informationen sollten nicht nur von der Seite kommen, die mir sympatischer ist, mit der ich D’accord gehe. Die einseitige Kritik allein bringt mich nicht weiter.

Somit ist es auch wichtig, dass ich mir die Argumente der Politiker und Befürworter anhöre. Wichtig hierbei ist, den inneren Widerstand loszulassen und sich dafür zu öffnen, dass es eine gemeinsame Lösung geben kann. Nur wenn man beide Seiten kennt, kann man einen Weg finden, der für beide gangbar wird.

Also: Informationen sammeln, Wissen aufbauen, gut beobachten und sich für eine Lösung öffnen!

 

  1. Den Kopf nicht in den Sand stecken

Naja, ich bin eine Optimistin, durch und durch. Nichts im Leben ist nur gut oder nur schlecht. In meiner Erfahrung waren die „schlechten“ und anstrengenden Phasen meines Lebens am Ende die, die mich geformt, geprägt haben und an denen ich gewachsen bin. In einer neuen schweren Situation die Einstellung zu entwickeln, dass das Ganze hier einen guten, einen positiven Sinn hat – das ist zwar nicht immer easy, aber ich bin zutiefst davon überzeugt.

Und das wende ich in meinem Alltag an. Auch in diesem Fall. Denn obwohl die ganze Problematik nicht mein persönlichstes Privatleben betrifft, sondern alle Menschen in der EU, wende ich es an. Wie gesagt – nichts im Leben ist nur gut oder nur schlecht!

Also, nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern hoch erhobenen Hauptes gerade aus weiter laufen!

 

  1. In mich hineinfühlen

Wenn ich die Medien und Sozialen Medien verfolge, dann lese und spüre ich vieles bei den Menschen: Wut, Ernüchterung, Hilflosigkeit, Aggression, Fassungslosigkeit und so weiter.

Es ist leicht, auf dieser allgegenwärtigen negativen Welle mit zu schwimmen. Und man fühlt Gemeinschaft, die man vielleicht vorher nicht gefühlt hat. Dadurch fühlt man sich nicht allein.

Aber es ist sehr wichtig, in sich hinein zu spüren! Losgelöst von dem, was von außen an mich herangetragen wird. Spüre ich tatsächlich in mir Wut, Ernüchterung, Hilflosigkeit, usw.? Oder schwappt das zu mir über? Und wenn dem so wäre – spüre ich es permanent oder nur in den Momenten, wenn ich den nächsten Artikel lese oder das nächste Video schaue?

Was macht das alles mit mir?

Ich habe mich gefragt, was ICH fühle. Und warum ich das so fühle. Was macht das mit mir? Was kann ich konkret tun, damit ich mich besser fühle?

Beispielsweise habe ich

a) Vertrauen in die Politik ein Stück weit verloren.

b) das löst Verunsicherung in mir aus, denn diese Menschen bestimmen, wie wir alle leben. Sie nehmen Einfluss auf konkrete Teile meines alltäglichen (Berufs)lebens, ohne dass ich den Eindruck habe, dass sie wissen, was sie da tun.

c) Mir kommen komische Gedanken, bei den Konsequenzen und nächsten Entscheidungen

d) Ich spüre, wie sich mein Bauch, Nacken und Schultern anspannen

e) Wenn ich über die unklaren Folgen nachdenke, atme ich flacher

So kann ich also feststellen, dass ich mich nicht gut fühle. Wenn ich in mich hinein horche, dann spüre ich auch körperlich verschiedene Reaktionen, die ich nicht gebrauchen kann, in einem glücklichen Leben.

Also: gut in sich selbst hineinspüren, unterscheiden, welche Gedanken und Gefühle meine eigenen sind und nicht von außen kommen. Das, was ich entdecke nur feststellen, nur wahrnehmen. Ganz ohne Bewertung oder Vorwurf!

 

  1. Meinen inneren Stressoren Adieu sagen

Sobald ich klarer sehe und klarer formulieren kann, wie ich mich fühle, kann ich dem konstruktiv begegnen, damit es mich nicht stresst und mich nicht herunterzieht.

Bevor ich dir konkrete Schritte aufzeige, möchte ich dir etwas Grundsätzliches auf den Weg geben:

Ich habe mich aktiv und bewusst DAFÜR entschieden, dass das Leben schön ist.

Dass alles gut ist, was in meinem Leben geschieht. Wie es geschieht, wo, mit wem, in welchem Zusammenhang, alles hat einen positiven Sinn. Unabhängig davon, ob ich den Sinn sofort, später oder gar nicht erkenne.

Es ist eine bewusste Entscheidung, dass ich glücklich bin. Damit erhöhe ich das, was mich glücklich macht und reduziere das, was mich schwächt. Ich spüre negative Energie und lasse nicht zu, dass sie sich lange Zeit in mir und meinem Körper manifestiert.

Also: Immer in sich selbst hinein horchen, erkennen, was stresst und schwächt. Versuchen, den Lerneffekt mitzunehmen und dann die Stressoren wieder loszuwerden. Aber sanft, liebevoll und dankbar.

 

  1. Mich antagonistisch zu mir zurückholen

Antagonistisch zu mir zurückholen- was meine ich damit? Wenn ich geschwächt bin, dann mache ich Dinge, die mich wieder stärken. So weit klar und logisch? Denkste!

Denn die meisten Menschen machen in solch einer Situation (teils wider besseren Wissens) Dinge, die sie weiter schwächen, statt zu stärken. In den Hollywood-Filmen wird uns immer öfter gezeigt, wie wir mit Stresssituationen und Liebeskummer umgehen sollen, und es verändert sich tatsächlich im Verhalten der Menschen. So wird gezeigt, dass man sofort zur Zigarette greift, 2 Flaschen Rotwein trinkt oder einen Eimer Ben & Jerrys Eiscreme löffelt.

Auch wenn man es nicht ins Extrem praktiziert – du verstehst die Richtung, die ich meine.

Also: Stattdessen antagonistisch auf sich zu achten hieße, bewusst und achtsam etwas zu essen und zu trinken, das uns stärkt, das uns guttut. Sich auf sich selbst zu konzentrieren, liebevoll und sanft.

 

  1. Ayurveda

Ayurveda handelt und behandelt meist antagonistisch. So wird unser gesamtes System harmonisiert statt neue Krankheiten auszulösen.

Ich gebe dir ein Beispiel:
Wenn ich über das Abstimmungsergebnis des EU-Parlaments wütend bin, dann treibt es das Pitta, das Feuer in mir hoch. Wenn ich bereits Pitta-Erkrankungen oder Symptome habe, wie Entzündungen oder Hautprobleme, dann werden diese sich verstärken. Toppen kann ich diese Wut und damit auch meine Pitta-Probleme, in dem ich das Pitta zusätzlich anheize, zum Beispiel durch Zigaretten oder Alkohol.

Antagonistisch könnte ich vielmehr darauf schauen, mein überschüssiges Pitta zu besänftigen. So kann ich Buttermilch trinken oder Haferbrei essen oder mir einen leckeren Smoothie machen.

Also: etwas zu sich nehmen, das sein Pitta reduziert und zudem sein Kapha erhöht. Dadurch wiederum sich selbst wieder erden und die eigene innere Kraft stärken.

 

  1. Yoga

Im Hier und Jetzt sein

Wenn ich Ängste über die Konsequenzen der EU-Abstimmung habe und was das alles für mein Business bedeutet, dann befinden sich meine Gedanken in der Zukunft, verbunden mit negativen Gefühlen, wie Angst und Unsicherheit.

Spüre ich hingegen Wut über die Abstimmung, über einzelne Aussagen von Politikern, so befinden sich meine Gedanken in der Vergangenheit, wiederum gekoppelt mit negativen Gedanken.

Jedoch kann ich die Vergangenheit nicht ändern. Zunächst muss ich akzeptieren, was ist.

Die Zukunft ist noch nicht. Und sie kann nur schlecht werden, wenn ich jetzt, in der Gegenwart nicht bin. Denn wenn die Gedanken entweder in der Vergangenheit oder der Zukunft schwirren, dann sind sie nicht im Hier und Jetzt. Gedanken sind Energie. Und nur im Hier und Jetzt kann ich das Morgen erschaffen. Das sollte ich bewusst tun und nicht versäumen.

Ich kann natürlich beobachten, kann durch E-Mails an Abgeordnete meine Meinung kundtun, kann Petitionen unterschreiben und einiges mehr. Ich bin nicht der Überzeugung, dass wir nichts tun können oder in Schockstarre verfallen sollten. Wir sollten uns und unseren Geist flexibel halten, so können wir kreativ werden und neue Wege und Lösungen finden.

 

Sanft und liebevoll

Die Methoden im Ayurveda und Yoga sind sehr sanft und liebevoll. So ist es wichtig, auch mit sich selbst sanft und liebevoll umzugehen. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn ich ständig mit einer geballten Faust in der Tasche herumlaufe.

Also: gehe sanft mit mir um, wenn es mich kümmert, wie es in mir aussieht. Dass ich achtsam schaue, was in mir los ist und gut für mich sorge.

 

Ahimsa – Gewaltlosigkeit

Im Yoga oder genauer gesagt im achtgliedrigen Pfad nach Patanjali sprechen wir von Yama – das sind Aspekte, die wir nicht tun sollten. Ahimsa- Gewaltlosigkeit gehört dazu. Auf Gewalt zu verzichten, hat viele Gesichter. Sowohl anderen gegenüber sollen wir keine Gewalt ausüben als auch uns selbst gegenüber.

Schauen wir uns als Beispiel der Wut über die Abstimmung an:

Einerseits sollen wir unsere Wut nicht unterdrücken. Denn das ist im höchsten Maße autoagressiv, das bedeutet, dass diese unterdrückte Wut uns selbst schädigt.

Andererseits soll sich die Wut nicht gewaltsam und destruktiv ausdrücken. In den Social Media ist es leider sehr einfach geworden, verbal Gewalt auszuüben. Die sogenannten Hater schreiben teils menschenverachtend und schaukeln sich gegenseitig hoch, ohne eine Lösung vorzuschlagen oder zuzulassen. Im Übrigen wirkt auch Hass autoaggressiv.

Also: übe keine Gewalt aus – weder körperlich noch verbal, weder an dich gerichtet, noch an andere!

 

Atme und lass los

Verliere dich nicht im Außen! Die Wut über Politiker, die Angst über die Konsequenzen – all das betrifft mich zwar direkt. Aber nicht in meiner Person.

Damit meine ich, dass ich zwar betroffen bin, aber die Grundpfeiler meines Seins, meines Charakters werden davon nicht berührt.

Wenn ich also Anspannung in meinem Körper spüre, oder Magenschmerzen durch meine Wut – dann sollte mir eins bewusst sein: Nicht die Politiker lösen das in mir aus, sondern einzig und allein mein Denken. ICH habe negative Gedanken und damit negative Energie festgehalten und zugelassen, dass sie sich in meinem Körper manifestiert.

Nun ist wichtig, das zu erkennen, in dem ich bewusst in mich hineinhöre und achtsam mit mir selbst umgehe. Ein flaches Atmen stärkt mich nicht – es schwächt mich und ist anstrengend.

So beginne ich, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Ich atme langsam und tief ein und aus. Langsam und immer wieder. Und spüre, wie die Ruhe und die Kraft in meine Mitte zurückkehrt. Wie sich meine Anspannungen und Blockaden lösen.

Loslassen. Mit jeder Ausatmung kann ich ein Stück mehr meine Wut und meine Ängste loslassen. So nehme ich sie bewusst wahr und ich unterdrücke sie nicht. Aber auf diese Weise belasten sie mich eben auch nicht.

 

Wie du siehst kann man sogar aktuellen politischen Themen mit Ayurveda und Yoga begegnen. Es gibt viele Möglichkeiten, dass man sich selbst nicht im Außen verliert und bei sich selbst bleibt. Wie man sich selbst stärkt und darauf achtet, dass sich negative Gedanken, Wut und Angst nicht im Körper manifestieren.

Wir können aktiv und bewusst unsere krankmachenden Blockaden lösen und wegatmen, also damit loslassen. Dabei können wir mit uns und anderen nicht nur gewaltlos, sondern eher sanft und liebevoll umgehen.

Die Basis dafür ist, dass man in sich selbst hineinhört, achtsam mit sich selbst umgeht. Die Spannungen und Manifestationen im Körper dabei sanft und liebevoll wahrnimmt, ohne Bewertung und danach wieder loslässt.

 

Ayurveda und Yoga wende ich jeden Tag an.

Auf traditionelle Weise und in Übersetzung auf heutige Thematiken.

Wie du siehst, steckt in Ayurveda und Yoga sehr viel drin, sie sind nicht staubtrocken, sondern sehr lebendig!

 

Es gibt viele Übungen oder Aspekte der Ernährung, die ich in den kommenden Artikeln vertiefend vorstellen werde.

Stay tuned!

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Ich freue mich immer über Kommentare oder E-Mails!

Lachende Grüße und Keep Shyneying!

Die siebte Jahreszeit – Der Karneval!

In meinem letzten Blog-Artikel „Rtucarya Adhyaya“ habe ich dir darüber berichtet, dass es aus ayurvedischer Sicht nicht vier, sondern sechs Jahreszeiten gibt. Dabei habe ich dir beschrieben, welche Wirkung sie auf uns, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben und wie wir Einfluss nehmen können. Falls du den Artikel verpasst haben solltest, schau hier einfach noch mal rein!

Heute möchte ich mal die siebte Jahreszeit, den Karneval beleuchten. Zwar habe ich bisher diese Jahreszeit noch nicht in den alten Schriften von Ayurveda und Yoga gefunden, dafür kann ich sie heute umso mehr erleben – hahaha.

 

Karneval ist doch schon längst vorbei!

Denkste! Der Karneval ist in Deutschland vorbei. Ja, das stimmt. Auf den Kanaren noch lange nicht. Der letzte große Umzug auf Lanzarote wird erst am 30. März stattfinden.

Der deutsche Fasching

In Deutschland kennen wir es eher so, dass der Karneval am 11.11 um 11:11 Uhr beginnt. Die Narren können nun auch offiziell ihren Blödsinn erzählen. Da ich aus dem Ruhrgebiet stamme, verbinde ich den deutschen Karneval eher mit der Narrenzeit des rheinischen Karnevals. Mit irgendwelchen Prinzen, die komische Mützen tragen und Funkenmariechen, die beinschwingend und grinsend durch die Gegend hüpfen. Ich möchte an dieser Stelle niemanden beleidigen. Nur habe ich persönlich so gar keinen Bezug dazu und die (Entstehungs)Geschichte zu Prinzen und Funkenmariechen hat mich ehrlich gesagt bisher noch nie interessiert. Vielleicht ein fataler Fehler und vielleicht ist mir da was Tolles entgangen. Klar, kenne ich die medialen Bilder aus Düsseldorf, Köln (die Reihenfolge ist zufällig, hahaha) und Mainz. Ich sehe große Hallen, in denen die „Jecken“ auf Hochtouren merkwürdige Witze reißen und dann kommt das berühmte Tata, Tata, Tataaa. Es werden Witze gemacht über Politiker, die teils verkleidet und social media-tauglich zum Besten geben, wie humorvoll sie doch sind. Besonders können sie das zur Schau stellen, wenn sie selbst auf der Bühne stehen. Dass das auch in die Hose gehen kann, konnten wir kürzlich bei AKK beobachten. Wahrscheinlich hast du meinen Unterton mitbekommen und kannst dir denken, dass das alles nicht so meins ist. Aber ich gönne jedem von Herzen diesen Fun.

Zu Rosenmontag gibt es dann die großen Umzüge, die für großen Spaß sorgen. Aufwendig hergestellte Wägen ziehen durch die Straßen, die Menschen verkleiden sich und feiern ausgelassen. Kamelle werden verteilt und die Menschen genießen die Stimmung. Was mir besonders viel Spaß als Auszubildende bereitet hat: Zu Weiberfastnacht die Krawatte des Chefs durchzuschneiden und schnell damit abzuhauen. Spaß für Kinder und Erwachsene.

Der (christliche) Hintergrund

Am Aschermittwoch werden die Feierlichkeiten dann beendet. Und die 40-tägige Fastenzeit beginnt.

Das Wort Karneval stammt von dem lateinischen carne levare, das so viel bedeutet wie ‚Fleisch wegnehmen‘. Auch im Griechischen kann man eine Bezeichnung finden, die so viel heißt wie ‚Fleisch, lebe wohl!‘ Es geht darum, sich von dem Fleisch und von Gelüsten laut zu verabschieden, bevor dann die Fastenzeit vor Ostern beginnt, die dann wiederum eher besinnlich, in sich gekehrt, vollzogen wird.

Naja, die Karnevalisten feiern zwar gern den Abschied vom Fleisch. Jedoch möchte ich mal die freche Behauptung aufstellen, dass (wenn überhaupt) nur ein Bruchteil dieser Fleisch-Verabschieder in der Fastenzeit tatsächlich auf Fleisch verzichtet – im alimentären und im sexuellen Sinn.

 

Der spanische Karneval

Es war schon immer ein Traum von mir, mal den Karneval in Rio zu erleben. Denn auch wenn ich mit dem rheinischen Alaaf nix anfangen kann, hat mich das brasilianische Pendent gepackt.

Naja, aber immer dann, wenn ich eine Fernreise gemacht habe, ging sie geografisch in die andere Richtung. Eher nach Indien.

Als ich dann zum ersten Mal den Karneval auf Lanzarote erlebt habe, konnte ich mein Glück nicht fassen! Der kanarische Karneval ist zwar kleiner, aber ähnlich.

Und wenn die Spanier was können, dann: das Leben feiern! Es ist unglaublich, wie viel Spirit sie haben, wie lange sie lachen und tanzen können.

Sie lassen sich auch nicht von so unwichtigen Terminen wie Aschermittwoch bremsen. Deswegen feiern sie auch ca. 3 Wochen länger- so what?

Toll finde ich auch, dass nicht nur sexy Vamps oder Spargeltarzane in den Umzügen oder auf den Wagen mitfahren. Das Alter, die Größe, das Gewicht, ob hübsch oder häßlich – das alles spielt keine Rolle.

Jeder ist ein Teil der Gemeinschaft und alle feiern gemeinsam.

Wenn man das Trommelgewirbel hört, dann kann sich eigentlich keiner den heißen Rhythmen entziehen. Ob man tanzen kann oder nicht, aber da steht kein Fuß, keine Hüfte still!

Am meisten liebe ich dabei die typische spanische Fröhlichkeit, und wie sie das Leben einfach abfeiern! Das kommt meinem Wesen sehr nahe und damit fühle ich mich pudelwohl!

Lebensfreude pur!

 

Karneval verbindet

Viele Menschen empfinden den Karneval längst nicht mehr als Vorbereitung zur Fastenzeit. Teils erinnern sie sich nicht mal mehr an die christlichen Bedeutungshintergründe oder es ist ihnen schlichtweg egal.

Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen: Ich stehe hier nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und predige, welche Bedeutung die Kirche dem Ganzen beimisst.

Nein, im Gegenteil. Auch ich betrachte den Karneval nicht wirklich christlich. Und das ist auch gut so. Denn den Karneval gibt es weltweit mittlerweile in vielen Ländern. Er verbindet die Menschen in einem friedlichen Sinne miteinander.

Religionsübergreifend feiern die Menschen ausgelassen, vergessen ihre Sorgen und Nöte, Krieg und Korruption, Lobbyismus und Menschenrechtsverletzungen, Terrorismus und Mißbrauch. All das Leid und Elend, das sie aus ihrem eigenen Leben kennen oder das allabendlich durch die Nachrichten ins Wohnzimmer geflattert kommt.

Sie verkleiden sich, dürfen mal jemand anderes sein. So schlüpfen sie in Kostüme und sind Chirurg oder Superwoman. Viele nehmen sich selbst auf die Schippe und so können die Menschen gemeinsam viel Lachen. Das Alter, das Geschlecht, Herkunft, sexuelle Neigung, Religion, politische Einstellungen, favorisierte Fußballclubs oder andere Filter bzw. Stigmata, mit denen sich Menschen selbst identifizieren und auch eingeordnet werden, scheinen jetzt nicht relevant und wichtig zu sein.

Jeder kann mitmachen und so finden sich junge & alte Menschen, aber auch dicke und dünne Menschen. Wenn man keinen eigenen Waschbrettbauch hat und meint, einen zu brauchen, dann kann man sich den nun einfach umschnallen.

 

Energetisch betrachtet

Ayurvedisch schaue ich mir das Ganze mal ein anderes Mal an.

Hier möchte ich aber gern noch auf ein paar energetische Zusammenhänge hinweisen, die mir wichtig sind:

  1. Gemeinsam gegen einsam

Die Menschen in den Industrienationen verkümmern energetisch, spirituell und emotional immer mehr. Auf dem Weg zu ‚höher-weiter-schneller‘ verlieren die Menschen sehr viel: Erst Zeit, dann Kraft oder sich gegenseitig aus den Augen. Mehr und mehr verlieren sie ihre innere Ruhe, die Stabilität ihrer eigenen inneren Mitte und schließlich sich selbst. Wenn nur noch geleistet und gearbeitet wird, bleibt wenig Zeit und Raum, um das Leben zu genießen. Insbesondere mit anderen Menschen gemeinsam. Sehr viele Menschen vereinsamen zunehmend. So sind Events wie der Karneval eine Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, neue Menschen kennen zu lernen und mit ihnen eine tolle Zeit zu erleben.

Immer, wenn Menschen für eine Idee zusammenkommen, gemeinsam sozusagen in eine Richtung denken, ihren Geist lenken, entsteht gute Energie. Das spüren selbst die härtesten Bürohengste. Sie würden zwar nicht sagen, dass sie sich energetisch aufgeladen haben, sondern eher, dass sie Spaß hatten. Whatever, sie haben es gespürt und es hat ihnen Kraft aufgetankt.

  1. Blickkontakt

Der Blickkontakt ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Menschen.

Doch was macht der „Otto-Normal-Deutsche“? Blickkontakt vermeiden! Denk mal daran, wie sich die meisten Menschen verhalten, wenn sie in einen Aufzug steigen. Sie schauen sich einmal (aber sehr wichtig: nur kurz!) um, aber sofort danach wandert der Blick schnellstens nach oben, zur Seite oder zum Boden. Gern werden auch Aufkleber, Sicherheitshinweise oder ähnliches fixiert, als wollten sie den armen Aufkleber hypnotisieren.

Kennst du das? Vielleicht auch von dir selbst? Den Blickkontakt zu vermeiden hilft uns, Distanz zu bewahren. In manchen Situationen ist das sehr sinnvoll oder hilfreich. Sollte ich einem Hooligan begegnen, werde auch ich keinen Blickkontakt suchen. Aber ansonsten, in ‚normalen‘ Umständen schon.

Wenn wir anderen Menschen in die Augen sehen, verbinden wir uns, werden ruhiger und sind nicht mehr einsam. Im Karneval, während des Feierns kann man schön beobachten, wie die Menschen sich in die Augen schauen und danach gegenseitig anlächeln oder miteinander lachen. Auch völlig fremde Menschen. Sie verbinden sich damit miteinander und sie spüren die Gemeinschaft.

  1. Friede, Freude, Eierkuchen

Beim Karneval können die Menschen friedlich miteinander gemeinsam sein. Dabei geht es nicht allein um das Feiern oder den Spaß. Sondern auch um den Frieden und die Freude darüber.

In unserer heutigen Zeit werden wir täglich überfrachtet von scheußlichsten Nachrichten, über grausame Terroristen, Krieg, hungernde Kinder, ertrunkene Flüchtlinge, Vergewaltigungen. Weil das anscheinend noch lange nicht ausreicht, lassen sich viele abends vor dem Fernseher mit spannenden Krimis oder Action-Filmen berieseln. In diesen Filmen geht es dann wieder um Mord, Korruption, Betrug – all die schlechten Seiten des Menschen. Das Internet, ungefragte Fenster, die aufploppen, Werbung, die plötzlich ins Bild fliegt, all das verstärkt es nur weiter.

Unser Geist wird so permanent mit schlimmsten Bildern bespielt. Das macht was mit uns. Auf Dauer betrachtet verkümmern nicht nur unsere Emotionen, sondern es entsteht unbewusst ein sehr schlechtes, gefährliches und bedrohliches Bild der Welt, in der wir irgendwie überleben müssen.

An Tagen wie Karneval können wir all das mal ein paar Tage lang ein wenig zur Seite schieben. Aber mehr als das. Denn es ist nicht nur eine reine Verschiebung oder Verdrängung. Sondern wir schaffen für unseren Geist Erfahrungen. Erfahrungen, dass die Welt nicht nur böse ist. Dass es auch schöne Seiten gibt. Diese Erinnerung brauchen wir dringend und viel öfter, auch in unserem Alltag.

  1. Auslachen

Ich lache für mein Leben gern. Lachen ist mein liebstes Hobby und das mache ich jeden Tag!

Viele sagen mir, dass mein Lachen ansteckend ist. Und seit ich nicht nur Yoga-Lehrerin, sondern zudem Lach-Yoga-Lehrerin geworden bin, lache ich auch noch professionell.

Ein Lächeln, ein Lachen verbindet die Menschen schnell, einfach und sehr wohltuend miteinander.

Doch mir ist dabei wichtig, dass das Lachen nicht auf Kosten von anderen geht. Ich möchte niemanden auslachen. Lachen wir Menschen oder einzelne Personen kollektiv aus, so verstärkt sich dieses negative Gefühl.
Auf Kosten anderer zu Lachen, wird dich niemals nähren, es wird dich niemals erfüllen. Es stärkt nicht, sondern entzieht dir Kraft.

Und umgekehrt hast vielleicht auch du mal selbst die Erfahrung gemacht, dass man dich ausgelacht hat. Hast du dich dabei gut gefühlt? Ich wurde in meinem Leben schon sehr oft ausgelacht. Und glaube mir, ich hatte nicht immer das Selbstbewusstsein, das ich heute habe! Früher hat es mich sehr belastet, ich habe mich schlecht, einsam und klein gefühlt. Und es hat Schübe meiner damaligen Neurodermitis ausgelöst. DAS möchte ich in anderen nicht auslösen!

Aus diesen Gründen finde ich viele der Narrenwitze nicht gut. Da lacht eine ganze Halle darüber, wie zum Beispiel Politiker in den Dreck gezogen werden. Im Fernsehen übertragen, erreichen diese Witze dann ein Millionen-Publikum. Ich habe gar nichts dagegen, wenn mal ein Witz über Politiker gemacht wird. Da lache ich auch. So gibt es beispielsweise einige Comedians und Satiriker, die sozialkritisch ihre Witze machen, die Politik auf’s Korn nehmen und dabei wichtige Impulse zum Nachdenken liefern. Es geht mir einfach um die Art und Weise. Denn in der Narrenzeit wird das teils unter der Gürtellinie bis ans Absurdum geführt. Ich finde: Das muss nicht sein! Zwar kriegt ein/e Politiker/in nicht direkt mit, wenn ich über ihn /sie lache. Aber ich wäre ein Teil des Kollektivs und damit drin, in der Verantwortung. Es geht mir darum, immer respektvoll miteinander umzugehen. Und das schließt auch Politiker mit ein, selbst wenn mir ihre Arbeit nicht gefällt.

  1. Ganz im Hier und Jetzt

Wie ich in meiner Podcast-Episode zum Jahreswechsel beschrieben habe, verbringen die meisten Menschen viel zu viel Zeit in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Meist sind die verbundenen Gefühle dabei nicht angenehm. Wenn wir in die Vergangenheit hüpfen, dann kommen oftmals entweder Vorwürfe hoch oder Gedanken, dass es früher besser war. Damit sagt man aber einerseits, dass es heute schlechter ist und andererseits ist das vergangene nicht mehr veränderbar.

Blicken wir in die Zukunft, dann treffen wir auf eine ganze Menge Ängste. Wie Prüfungsangst oder man fragt sich, ob es bald überhaupt noch eine Rente gibt.

Wir sollten viel mehr im Hier und Jetzt sein, denn wir SIND hier und jetzt. Wenn wir nicht in der Gegenwart sind, können wir nur ein verdrehtes Morgen erschaffen, das ist völlig logisch!

Wenn wir im Karneval feiern, mit anderen Menschen Gemeinschaft spüren, uns freuen und viel Spaß haben, dann erschaffen wir Erinnerungen. Erinnerungen, die bleiben. Diese Erinnerungen können wir auch später vor unserem geistigen Auge hervorholen und uns nochmal darüber freuen. Wenn du alt wirst und auf dein Leben zurückblickst, dann siehst du wahrscheinlich nicht voller Freude, dass du nur gearbeitet und dich aufgerieben hast. Aber an die echten Begegnungen deines Lebens wirst du dich immer erinnern! In Freude.

 

Nun hast du mal einen Einblick bekommen, wie ich persönlich Karneval erlebe und empfinde. Für mich ist Karneval weit aus mehr als nur eine Horde Menschen, die sich verkleiden und feiern oder mal ein paar Regeln über Board werfen.

Gemeinschaft zu spüren, mit anderen Menschen friedlich zu feiern, die Sorgen und das Schlechte der Welt ein paar Momente vergessen. Sich in die Augen schauen, sich mit anderen zu verbinden, gemeinsam zu lachen und damit freudvolle Erinnerungen zu schaffen. Lachen, aber nicht auslachen, sich gegenseitig respektieren und einfach mal den Spaß und heiße Rhythmen genießen! Und dabei ganz im Hier und Jetzt zu sein!

Wenn du das nächste Mal feiern gehst – es muss sich ja nicht nur auf den Karneval beschränken – dann wünsche ich dir von Herzen all das!

Shyney up your life!

 

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Lachende Grüße und Keep Shyneying!